City Guide-App

About This Project

Konzept und Design basierend auf Bachelor Thesis, 2010
Konzeptionelle Überarbeitung und Redesign
hinsichtlich aktueller Entwicklungen in Design und Technologien
(Katharina Jung, 2016)

 

„Konzeption und Gestaltung einer mobilen und multimedialen
Stadtführer-Applikation zum Thema Gesellschaft und Architektur
in Köln nach dem Zweiten Weltkrieg“

 

Zielgruppe:
Innerhalb der Zielgruppe wird sich auf die private Nutzung der App für Männer und Frauen zwischen dem 20. und 60. Lebensjahr mit geringem bis hohem Einkommen bezogen. Dabei umfasst sie Einzelpersonen, die ein Smartphone besitzen und eine Affinität zur Technik und den neuen Medien aufweisen. Sie ist gleichermaßen für Touristen und Anwohner verwendbar.
Die Zielgruppe ist kulturinteressiert, aktiv, organisiert, neugierig, mobil, effizienz-orientiert, spontan und erlebt gerne. Sie weißt einen gehobenen Bildungsstand auf, verspürt den Wunsch nach beruflicher und sozialer Etablierung und hat ein ausgeprägtes Nützlichkeitsdenken. Ein besonderes Augenmerk liegt deswegen auf der spontanen Anwendbarkeit der App und dem damit einhergehenden Bezug zum praktisch Orientiertem.

Sinus Millaus: Mittlere Schicht der Bürgerlichen Mitte, Adaptiv Pragmatische, Expeditive und Preformer.

 

Nutzer Szenario:
Ein Geschäftsreisender hat nach einem Termin in Köln noch etwas Zeit, bis sein Zug nach Hause abfährt. Er möchte die Zeit nutzen um die Stadt zu besichtigen. Eine kurzfristige Buchung einer Stadtführung ist nur schwer umsetzbar und für den Geschäftsreisenden auch organisatorisch zu aufwändig. Stattdessen verwendet er lieber die Stadtführer App, um selbstständig und unabhängig einen spontanen Rundgang durch die Stadt zu starten.Im Menü erstellt er eine komplett individuelle Tour, welche am Hauptbahnhof startet und ihn ihn 45 Minuten vor Abfahrt seiner Zuges wieder dorthin zurück führt. Alle Orte sind problemlos zu Fuß erreichbar. Er berücksichtigt bewusst keine öffentlichen Verkehrsmittel bei seiner Route, da er sich weder zu weit vom Bahnhof entfernen noch Geld für Tickets ausgeben will. Seine bevorzugten Themenbereiche sind Architektur und Gesellschaft, während er Sehenswürdigkeiten aus dem Bereich Kunst gerne ausschließen möchte. Da die App ihn außerdem informiert, dass das Wetter in diesem Zeitraum trocken und warm sein soll, zieht er bewusst eine Tour an der frischen Luft dem Besuch von Museen vor.

Nachdem die App die erstellte Tour fertig berechnet hat überprüft er diese im Detail, gleicht das vorgegebene Zeitfenster mit seinen Terminen ab und startet dann.Die App navigiert ihn anhand seiner individuellen Tour durch die Stadt. Vor Ort kann er über unterschiedliche Medien Informationen und Hintergrundwissen zu den jeweiligen Standpunkten frei abrufen. An für ihn weniger interessanten Sehenswürdigkeiten kann er flexibel einzelne Informationen überspringen, falls ihm heute nicht nach dem Lesen weiterer Texte zu Mute ist. Stattdessen entscheidet er sich dazu, die Informationen bequem über seine Headphones abzuhören.

Auf seiner Heimreise in der Bahn erinnert er sich daran, was er heute durch die App alles gelernt hat und das ihm angezeigt wurde, welche Sehenswürdigkeiten er alles noch nicht besucht hat. Da die Stadtführung für ihn gut funktioniert hat und er öfter aus beruflichen Gründen nach Köln muss, entscheidet er sich, die App zu behalten und beim nächsten Besuch erneut zu benutzen. Besonders gut gefallen hat ihm neben der Flexibilität vor allem das selbstständige Entdecken und die vielen Möglichkeiten der individuellen Abstimmung auf seine Bedürfnisse. Das war für ihn deutlich interessanter als es eine fest gebuchte Gruppenführung gewesen wäre.

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